Archiv der Kategorie 'linke'

Herrschaftszeiten

Ich bin auf ein neues Projekt gestoßen: „Der rote Faden“ beschäftigt sich mit linker Herrschaftskritik. Der Trailer ist jedenfalls schonmal ziemlich schick. Die folgenden Teile beschäftigen sich, designmäßig irgendwo zwischen Telekolleg und Sesamstraße, mit so spannenden Dingen wie Ideologie, Verteilung, Staat, Antisemitismus und Rassismus.

Das Leben ist (k)ein Playmobil

Playmobil kam hier wirklich bisher zu kurz. Dabei sind deren Figuren (neben der wunderbar konstruktivistisch-dekonstruktivistischen Welt von Lego) auch nicht zu verachten. Und sei es auch nur aufgrund ihrer (früheren) Geschlechtsneutralität. Ich habe jedenfalls zwei super Stopmotion-Playmovideos gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Das erste ist ein Mobilisierungsvideo fürs Intersquat-Festival in Berlin, das vom 10.-19. September stattfindet. Das zweite Video beschäftigt sich mit queerer Kindheit. Beide Videos enstanden auf dem Camp „wer lebt mit wem wie und warum“.

B5 bekommt ein Gesprächsangebot von der NPD

Die Hamburger NPD hat die Parallelen zwischen ihren eigenen Positionen und denen des Internationalen Zentrum B5 in der Brigittenstraße festgestellt und einen Text dazu auf ihrer Homepage veröffentlicht. Der Text würdigt die Arbeit des Zentrums und dessen politische Leitlinien. Zum Schluss wird ein Gesprächsangebot unterbreitet und eine Querfront empfohlen. Angesichts dessen, dass der Text der NPD einigermaßen ausführlich die politischen Parallelen darlegt und eine solche politische Erklärung zum Nachdenken über die (B5-eigenen) Positionen anregen sollte, ist die Reaktion der B5 doch erstaunlich kurz:

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen | Stellungnahme zum „Diskussionsangebot“ der NPD
Dieses „Gesprächsangebot“ ist reine Provokation und soll dazu dienen weitere Angriffsflächen auf das internationale Zentrum B5 zu bieten. Unsere Praxis zum Thema Faschismus und Rassismus lässt keine Zweifel an unserer antifaschistischen Einstellung zu. Unsere Auseinandersetzung mit Nazis findet auf der Straße statt. Wir reden nicht mit Faschisten! Klassenkampf statt Volksgemeinschaft! Nazis auf’s Maul!

Erstaunlich auch die Analyse, dass ein solches Gesprächsangebot einzig und allein der Diskreditierung der B5 dienen soll. Es bleibt die Frage, wer in den Augen der B5 für das Angebot verantwortlich ist, wenn nicht die NPD selber (die vermutlich kein besonderes Interesse daran hat, gerade die B5 bei anderen Linken in Diskredit zu bringen: sie hat stattdessen schon erkannt, dass die B5 selbst in der linken Szene nicht allzu beliebt ist). Auf eine Querfront-Initiative der NPD folgt also eine hilflose verschwörungstheoretische Reaktion der B5. Und: alle haben erkannt, wie nah die B5 und andere Oldschool-Antiimperialist_innen mit strukturellem und offenem Antisemitismus den Positionen der Nazis sind – bis auf sie selbst.

Nachtrag: Spannend wird es auch, wenn man sich die Seite der Sol genauer anguckt, auf der die abschlägige Antwort der B5 zu finden ist. Eingeleitet wird die Stellungnahme mit den bekannten Worten „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“. Stellt man sich die Frage, was denn eigentlich nun genau dieses Verbrechen ist, das den Faschismus ausmacht, wird man weiter unten fündig: Beim Aufruf zu den Gegenprotesten heißt es „Faschismus heißt Krieg“. Krieg ist also das Verbrechen, Antisemitismus und die Shoa können in den Augen der Sol ganz getrost ausgeblendet bleiben. Dann ist es nur folgerichtig, wenn heute (am 18.8.2010) unkritisch der Film „To shoot an elephant“ (bei dem es um die Auswirkungen der „Operation gegossenes Blei“ auf die Bevölkerung des Gaza-Streifens geht) gezeigt wird, während sich nächste Woche dann anhand des Film „Hamas – Die Macht in Gaza“ kritisch mit der Hamas auseinandergesetzt werden soll. Wenn die Sol also einen Film braucht, um darüber nachzudenken ob sie eine antisemitische islamistische Gruppe unterstützen soll oder nicht, wundert es wirklich kaum, dass sie einfach nicht versteht, was die NPD auf Tuchfühlung gehen lässt.

48 days later

Stimmt zwar nicht ganz, aber es klang so schön: 48 days later könnt ihr the Return of Megamull im Hafenklang erleben. Wer sich nicht erinnert: es gab da auf der Fusion dieses eine oder das andere Lied, die ein paarmal gespielt wurden und worüber ich auch schon geschrieben habe. Wer die Lieder nicht so mag, findet hier und hier andere, ebenso tolle. Wegen der allgemeinen Verrücktheit und anderer Gründe findet nun am 14.8. im Hafenklang folgende Party statt:

Auf dem Flyer fehlt vermutlich ein „Spiel“ vor dem „mit mir“. Vielleicht dürft ihr ja auch Musikwünsche äußern. Oder euch beleidigen lassen. Möglicherweise wird der Abend auch sehr schrecklich und langweilig. Aber wahrscheinlich nicht im Hafenklang. Guckt es euch an, und vor allem auch diesen Blog. Und dieses Video.

Deutschland, wir wissen wo dein Auto steht

… eine WM-Nachlese.

Eigentlich wollte ich mich ja gar nicht mehr äußern zu dieser „Fahnenstreit“-Geschichte. Gedanken gemacht habe ich mir schon darüber, dass viele Migrant_innen in Neukölln (und anderswo in Berlin) Deutschland und die deutsche Männer-Mannschaft des DFB bei der FIFA-Männerfußball-WM abfeierten. Autos mit einer Türkei-, Palästina und Deutschlandfahne machten jedenfalls klar, dass es hierbei nicht um das reine Bekenntnis zu einem Fußballteam ging und dass Nationen und Nationalismus ganz unangenehme Veranstaltungen sind. Und es ist ja auch ziemlich egal, wer sich nun gerade zu dem nationalen Zwangskollektiv Deutschland bekennt. Nicht vergessen werden darf hingegen, dass nun zwischen den „integrierten, flaggentragenden“ Migrant_innen und den „Anderen“ unterschieden werden kann, wie Martin Endemann von Baff in der taz feststellt:

„Das sind ja nicht andere Deutschlandfans, nur weil sie Migranten sind“, wundert sich Endemann über die Diskussion, die wegen des Neuköllner Fahnenstreits entbrannt ist. Dass der neue Patriotismus entspannter sein soll, ist für ihn ein Mythos. „Es werden ja trotzdem Unterschiede gemacht, jetzt eben zwischen den Migranten, die flaggen, und solchen, die nicht flaggen.“

Die autonome Neuköllner Antifa hat zu diesem Thema einen Text geschrieben. Darin skizziert sie Nationalismus

als Eintrittskarte und Mitmachangebot für ansonsten durch institutionalisierten und alltäglichen Rassismus marginalisierte Menschen.

Unter der Überschrift „Integration – Nein, Danke!“ findet sich außerdem die folgende Feststellung:

Ein Schlagwort das in der Debatte immer wieder auftaucht und leider viel zu häufig unkritisch reproduziert wird, ist das der Integration. Hinter dem Wort Integration steht dabei ein rassistisches wie ausgesprochen wirkmächtiges Konzept. Es ist kein Konzept, dass gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Migrant_innen zum Ziel hat, sondern vielmehr die Anpassung der Migrant_innen an den gesellschaftlichen Idealtypus der deutschen Mehrheitsgesellschaft propagiert und somit auf die Errichtung einer homogenen und scheinbar wiederspruchlosen Gesellschaft, geeint in einer „deutschen Leitkultur“, ausgerichtet ist.

In der Jungle World, dem bekannten antideutschen Wochenblatt, findet sich dagegen ein Artikel, der sich gegen den Deutschlandfahnenklau ausspricht und ein unverkrampftes Fußballfan-Funpatriotismus-Dasein propagiert:

Die selbstgestellte Aufgabe diverser Autonomengruppen bei dieser WM war es nämlich, sich stolz im Internet zu präsentierten, vor Haufen von schwarz-rot-goldenen Wimpeln, Fähnchen und Girlanden, die sie auch nach den Festen auf der Fanmeile aus den Mülleimern gezogen haben könnten. Diese Fahnensammelei war dann ganz schrecklich antinational und ein Beitrag zur Verhinderung des Dritten Weltkriegs, den Deutschland gerade plant. Wahrscheinlich gehört das neue Bild der deutschen Nationalmannschaft mit zum deutschen Plan, der Welt eine hübsche Maske zu zeigen, vor der man sich um so mehr fürchten sollte. Man kennt das ja aus der deutschen Geschichte. An die Stelle des hässlichen Effizienzfußballs vergangener Tage, der so teutonisch wirkte wie eine Wagner-Oper, trat virtuoser Spaßfußball, der Engländer und Argentinier so verblüffte, dass sie erst gar nicht versuchten, dagegenzuhalten. Eine deutsche Mannschaft trat da in Südafrika an, bei der Reporter im Ausland verzweifelt ihren Zuschauern erklären mussten, dass die Deutschen jetzt Khedira und Özil heißen und nicht mehr Fritz oder Matthäus. Aus den hässlichen Deutschen, die noch in den Achtzigern jede gegnerische Mannschaft mit ihren Blutgrätschen in Angst und Schrecken versetzt hatten, war eine junge Gute-Laune-Truppe geworden, an der sich jetzt Brasilien ein Vorbild nimmt, das sich selbst erneuern möchte, um endlich wieder so aufregend zu spielen wie streckenweise Deutschland bei dieser WM.

Auch die Sache mit der Integration hat der Autor Boris Heyne nicht so richtig verstanden:

Doch diese Au­tonomen benutzen Migranten, um ihre eigenen Identitätskonflikte auszufechten, und das ist bestenfalls peinlich. Das wird auch klar, wenn man auf die Homepage von »Fahnenflucht« schaut, wo der kleinkarierte Fahnenstreit ausgetragen wird. »Integration – Nein, Danke!« heißt es dort beispielsweise. Dabei sollten darüber, ob sich jemand integrieren will oder nicht, nicht irgendwelche linken Blutsdeutsche mit zu viel Langeweile zu bestimmen haben.

Möglicherweise weiß er nicht, dass diese Überschrift von der gleichnamigen Kampagne einer Migrant_innenselbstorganisation stammt. Möglicheweise möchte der Autor auch einfach weiterhin

Fahrräder sinnlos mit möglichst vielen Flaggen […] schmücken, [denn] ironisches Schwarz-Rot-Gold-Kettchen-Tragen war in jeder Hipsterkneipe angesagt.

Außer in der Tristeza. Vielleicht ist das ja doch noch keine Hipster-Kneipe. Falls jedenfalls irgendjemand Ironie in dem Jungle World Artikel gefunden hat, möge er_sie mir diese Erkenntnis doch mitteilen. Ansonsten bin ich erstmal etwas verstört darüber, dass Antideutsche jetzt wieder unverkrampft ihre Deutschlandfahnen wehen lassen wollen. Und dass sie beleidigt sind, wenn „trostlose Autonome“ sie ihnen wegnehmen.

Antirassistisches Bündnis NeuköllnAntirassistisches Bündnis Neukölln

Kommando Kevin Prince-Boateng Berlin-OstKommando Kevin Prince-Boateng Berlin-Ost

PS: In derselben Ausgabe der Jungle World findet sich außerdem noch ein Artikel, in dem beklagt wird, dass Linke nicht in Würde liberal werden können. Dort heißt es:

»Ich will nicht Jutta Ditfurth sein«, bekennt Klingelschmitt in der Taz. Das kann ihm niemand verübeln. Es hat aber auch niemand von ihm verlangt, Jutta Ditfurth zu werden. Er möchte kein Linker mehr sein, sondern »als was anderes firmieren«. Das hat ihm keiner verboten, ist ja ein freies Land hier. Doch man muss deshalb nicht zu einem fahnenschwenkenden Patrioten mutieren. Einen linken »Beißreflex beim Deutschlandfähnchen« entdeckte Klingelschmitt, sowie Warnungen »vor einem Vierten Reich, das da bald kommen werde«. Diese Kritik kommt rund 20 Jahre zu spät. Doch was zählen ein paar Jahre, wenn es darum geht, jene zu schützen, die »überall im Lande die multikulturelle deutsche Fußballnationalmannschaft ganz zu Recht euphorisch feiern«.

Vielleicht demnächst mal die eigene Zeitung lesen, bevor man mit dem Taz-Bashing anfängt?

Sexismus, antimuslimischer Rassismus und Antiemanzipation


(via)

Das Buch „Sex, Djihad und Despotie“ von Thomas Maul war mir schon beim Lesen des Dschungel-Dossiers vor einigen Wochen ziemlich unsympathisch. Zu diesem Zeitpunkt erschien mir der Text allerdings nur als ziemlich einseitig, tendenziell rassistisch und das Christentum und die bürgerliche Ehe verherrlichend. Dass das Buch jedoch so regressiv ist, wie das Cover deutlich macht, war mir da noch nicht bewusst. Da werden sämtliche sexistischen, eurozentristischen und rassistischen Stereotype, die der Autor so haben mag und wohl auch in seinem Buch vertritt, in einer extrem schlechten „Karikatur“ abgehandelt. Im Buch selbst erscheint der Islam als monolithischer Block, der sich primär durch Sexismus kennzeichnet und reproduziert. Säkulare und liberale Tendenzen im Islam werden konsequent ignoriert. Praktisch auch, dass man sich durch die Projektion auf das grundlegend „Andere“ seiner eigenen Sexismen entledigen kann. Da wird auch schonmal die bürgerliche Ehe zum frauenbefreienden Moment, das Christentum zur aufgeklärten Religion und der bürgerliche Rechtsstaat zum Allheilmittel. Schon interessant, welche Bücher der ca ira -Verlag so herausgibt. Hingewiesen sei hier noch auf zwei Texte, die sich mit antideutschem „Feminismus“, Islamkritik und Rassismus beschäftigen und sich für die Notwendigkeit einer emanzipatorischen Gesellschaftskritik aussprechen. Verwiesen wird in den Texten auch auf das erste Buch von Thomas Maul („Die Macht der Mullahs “), in dem er sich unter anderem explizit gegen antisexistische Gender Studies wandte. Hier die Links zu den Texten:

Angewandte Queer Theory

Doch mal eine gute Nachricht von Judith Butler: Am Samstag hat sie beim Berliner CSD den Preis für Zivilcourage zurückgewiesen. In der Begründung verwies sie auf Rassismus in den Reihen der Veranstaltenden und kritisierte die zunehmende De-Politisierung des CSD. Stattdessen schlug sie eine Preisverleihung an Gladt, Les MigraS, SUSPECT oder Reach Out vor. Außerdem machte sie Werbung für den Transgenialen CSD, der am 26. Juni in Berlin stattfindet.

Peinlich war allerdings die darauffolgende Reaktion der Moderatoren:

Bei den Moderatoren Jan Salloch und Ole Lehmann bewirkte ebendiese Kritik jedoch Gesichtsentgleisung. Anstatt sich in irgendeiner Art mit der Rede auseinanderzusetzen, fiel ihnen nichts anderes ein, als den Vorwurf des Rassismus weit von sich zu weisen und die ca. 50 Queers of Colour und Verbündete, die zu Butlers Unterstützung gekommen waren, mit den Worten zu beschimpfen: „Ihr könnt so laut schreien, wie Ihr wollt, Ihr seid nicht die Mehrheit. Es reicht.“ Dem folgt die zur Kulisse des Brandenburger Tors passende Imperialismusphantasie: „Der CSD macht einfach weiter in seinem Programm.. egal was ist.. weltweit und auch hier in Berlin.. So wird es immer sein und so bleibt es auch.‘

(via)

Peinlich ist auch die Beleidigte-Leberwurst Reaktion der Taz: In dem Artikel „Judith Butler drückt die Spaßbremse“ bezeichnet sie den Auftritt als „Eklat“. Die Taz zeigt, dass sie die Kritik am CSD offensichtlich nicht verstanden hat, indem sie in erster Linie darauf verweist, dass Butler den Preis nicht annehmen könne, weil „die Veranstaltung […] ihr zu kommerziell und oberflächlich“ sei. Rassismus zu thematisieren, geht offenbar auch der Taz zu weit. Und das, wo selbst das derzeitige Cover der „queeren“ Stadtzeitschrift Berlin Siegessäule in der Hinsicht mehr als daneben ist: Der Titel „Bunt für’s Leben – Warum Vielfalt bereichert“ ist einerseits ein krasser sprachlicher Fehlgriff, andererseits ein Hinweis auf die vorherrschende exotisierende Denke der Zeitschrift, dass Migrant_innen eine ja ach so nette Bereicherung sein können – wenn ihnen gerade mal nicht pauschal Homophobie unterstellt wird. Da kommt die Kritik Butlers an dieser Stelle gerade richtig.

Zu sehen ist die Rede Butlers und die Reaktion der Moderatoren auch in diesem Video:

Wenn Butler dann noch ihre Aussagen zu Hamas und Hizbollah überdenkt und revidiert, wäre ich schon fast wieder ein Fan von ihr…

Elbblick für alle

Elbblick

…auch in Berlin!

Linke Solidarität

Da sind sie, die Bilder die ich erwartet habe. Diese Plakate habe ich am Dienstag gar nicht gesehen. Dafür einige Antifa-Fahnen neben Tschador-Träger_innen inklusive Hamas-Schal. Es waren wohl auch ein paar Graue Wölfe-Anhänger_innen und andere türkische Nationalist_innen auf der Demo. Türkische Fahnen waren jedenfalls viele zu sehen. Aber immer schön gegen Nationalfahnen auf Demos, nicht wahr liebe Antiimps?
Inzwischen wurde von der IHH eine Liste derjenigen veröffentlicht, die auf dem Schiff waren auf dem die Menschen gestorben sind. Darunter sind wohl einige hochrangige türkische Faschisten und Islamisten. Dazu schreibt ein_e Indy-Kommentator_in sehr richtig:

Islamisten und Graue Wölfe sind keine Opfer

Außerdem habe ich heute wieder einmal bestätigt gefunden, dass meine leichte Abneigung gegen Judith Butler ihre Gründe hat:

I think: Yes, understanding Hamas, Hezbollah as social movements that are progressive, that are on the Left, that are part of a global Left, is extremely important. That does not stop us from being critical of certain dimensions of both movements. It doesn’t stop those of us who are interested in non-violent politics from raising the question of whether there are other options besides violence.
Judith Butler

(via) (Quelle)

Ich werde wohl nicht zu ihrem Vortrag am 18.6. in Berlin gehen. Und vielleicht nicht mehr so oft in mein Butler-Seminar.

Antisemitismus 2.0

Scheiß Antisemit_innen. Mehr kann ich dazu gerade nicht sagen. Aber das tun zum Glück ja andere.

Update: Hier gibt es ein Video in dem zu sehen ist, wie die landenden israelischen Soldaten mit Eisenstangen angegriffen werden. Das war also die friedliche Lieferung von Hilfsgütern nach Gaza, alles klar. Und ich bin schon gespannt auf die Anti-Israel Demos der nächsten Tage in Deutschland. Mal gucken, was da so für Parolen, Sprüche und Bilder zum Vorschein kommen. Solche und solche Bilder auf Indymedia lassen jedenfalls nichts Gutes vermuten.