Intelligent Game Design

Da ich jetzt wieder Ubuntu verwende, bin ich auf ein paar Spiele gestoßen, die darunter laufen: Passage, Gravitation und Cultivation. Gerade die beiden ersten zeichnen sich durch ein ungewöhnlich hübsches (pixeliges) Gamedesign aus.


Passage

Das besondere an den Spielen ist aber nicht in erster Linie ihre Grafik, sondern der Inhalt und das Gameplay. Es sind sogenannte Artgames, die Inhalte an den_die Spieler_in transportieren, die_der zunächst nicht genau weiß worum es in dem Spiel eigentlich genau geht. Probiert es am besten selbst aus, ich möchte hier nicht zu viel verraten. Der Spielprogrammierer aller drei Spiele ist Jason Rohrer aus den USA, der die Spiele aus politischen Gründen kostenlos und open source verfügbar macht. Auf ein ähnliches schönes Artgame war ich schon auf ein paar Monaten gestoßen, es heißt Coma und ist hier als Flashgame online spielbar.


Coma

Musikalisch und optisch zu den Pixelgames passend ist das Video zu „wanna dance“ von den Bondage Fairies. Die eins-zu-eins Text-Umsetzung gefällt mir jedenfalls ziemlich gut.

Was mir leider nicht so gefällt, ist die neue Single von Saalschutz. Auch wenn das Publikum immer jünger wird, muss man sich doch nicht unbedingt textlich daran anpassen, oder? „Ravepunk für eine bessere Welt“ ist jedenfalls entweder ein ironischer Verweis auf „Raven gegen Deutschland“, oder einfach nur ein langweiliges Lied von einer eigentlich doch recht intelligenten Band.


1 Antwort auf „Intelligent Game Design“


  1. 1 fussballvonlinks 06. Oktober 2010 um 17:16 Uhr

    ey, coma ist soooo gut! hammer!

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