Dresden du Opfer.

Europas jährlich größter Naziaufmarsch wurde verhindert, das bürgerliche Gedenken gestört und die Polizei war komplett überfordert. Nazibusse wurden gesmasht und Naziautos vom Kopf auf Füße gestellt. Insgesamt ein ziemlich guter Tag.
Die bürgerliche Gedenken-Anti-Extremismus-Menschenkette hat zwar leider stattgefunden, zur Verhinderung des Naziaufmarsches aber überhaupt nichts beigetragen, wie es jetzt auch langsam zu den Medienvertreter_innen durchsickert. Zu Beginn hatten diese vor allem über die von der Oberbürgermeisterin inszenierte Menschenkette im Zusammenhang mit der Verhinderung des Naziaufaufmarsches berichtet. Warum die Polizei keinen einzigen der Antifa-Busse kontrollierte, obwohl sie vorher mit der Durchsuchung des red-stuff-Ladens in Berlin und Räumlichkeiten in Dresden die Kriminalisierung des Bündnisses no pasarán versucht und umfangreiche Vorkontrollen angedroht hatte, bleibt ein bisschen rätselhaft. Ein Wermutstropfen bleibt jedenfalls aufgrund des Naziangriffs auf das AZ Conni und wegen der verletzten Menschen auf unserer Seite. Immerhin konnten 2000 Nazis eine relativ ungestörte Spontandemonstration durch das linke Hechtviertel durchführen und währenddessen und im Umkreis Menschen angreifen. Gute Besserung an die Genoss_innen.
Etwas was nun auch die Polizei gelernt haben sollte: Irgendwann macht es einfach keinen Sinn mehr, einen Naziaufmarsch durchzuprügeln. Und Nazis sind durchaus keine friedlichen Menschen. Und Wasserwerfer sind nicht zum Löschen von Barrikaden geeignet :-)