Hamburger Unzumutbarkeiten

In Hamburg hat es erneut einen Übergriff auf israelsolidarische Antifas gegeben. Die Schläger aus dem Umfeld der B5 lauerten den Antifas beim Verlassen einer Disco auf, griffen sie an und schlugen sie zu Boden. Die Angreifer waren zuvor der Diskothek verwiesen worden, da sie die Menschen auch dort schon bepöbelt und ins Gesicht geschlagen hatten. Damit setzt sich die üble Hamburger Tradition fort, dass „Linke“ aus dem Umfeld der B5 israelsolidarische Menschen angreifen, israelische Filme verhindern und die Hamburger Antifa dazu weitestgehend schweigt.

Aber das ist nicht alles: überdies findet am 11. Februar im Atlantik Hotel eine „Iran-Konferenz“ mit äußerst kruden Diskussionsteilnehmern (ja, es sind keine Frauen dabei und vermutlich auch keine Trans*menschen) statt. Die illustre Runde besteht unter anderem aus „Seiner Exzellenz“ dem Botschafter der Islamischen Republik Iran, Jürgen Elsässer und Udo Steinbach. Mehr Hintergrundinformationen über die Veranstalter und Teilnehmer gibts bei cosmoproletarian solidarity. Was genau bei dieser Propagandaveranstaltung der Islamischen Republik Iran herauskommen soll (außer Selbstvergewisserung) und wer (außer überzeugten Islamisten, Antisemiten und Querfrontlern) dort noch teilnehmen soll, wird aus der Einladung allerdings nicht ganz deutlich. Die Gegner_innen dieser Veranstaltung protestieren jedenfalls ab 17:00 vor dem Atlantik aus Solidarität mit den freiheitsliebenden Menschen im Iran.


2 Antworten auf „Hamburger Unzumutbarkeiten“


  1. 1 Klabautermensch 11. Februar 2010 um 10:29 Uhr

    Immerhin: die Iran-Konferenz im Kempinski wurde von der Geschäftsführung abgesagt, siehe hier.
    Ansonsten: Alles beim Alten… leider.

  2. 2 CosmoSol 25. Februar 2010 um 13:34 Uhr

    Veranstaltungsempfehlung für den 26. Februar:
    http://www.studienbibliothek.org/veranst/bruhn_antizionismus.pdf

    Besten Gruß

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